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Was ist ein Knochenfisch?

Wie erkennt man Knochenfische?

Diese Fische erhielten Ihren Namen durch die verknöcherten Teile des Skeletts, bzw. der vollständigen Verknöcherung. Die knöchernen Skelettteile unterscheiden sie von den sogenannten Knorpelfischen. Sie sind die artenreichste Unterklasse der sogenannten Wirbeltiere.

Im Gegensatz zu Knorpelfischen besitzen die Knochenfische sogenannte Kiemendeckel, also knöcherne Deckplatten. Sie haben keine freien Kiemenöffnungen. Knochenfische sind in der Lage im Wasser Auf- oder Abzusinken ohne Hilfe Ihrer Flossen, da sie eine Schwimmblase haben. Es gibt etwa 25000 Arten von lebenden Knochenfischen, allein 6000 Arten leben im reinen Süßwasser. Ursprünglich waren alle Knochenfische im Süßwasser und gelangten im Laufe der Evolution ins Meer in verschiedenen Linien.

Die Entwicklungsgeschichte

Lange Zeit glaubte man, dass urzeitliche Exemplare, die sogenannten Quastenflosser als direkte Vorfahren der Dinosaurier galten und mit diesen vor Millionen Jahren ausgestorben sind. Sie wären somit auch die direkten Vorfahren der Landwirbeltiere gewesen.

Anhand gefundener Fossilien wurden 70 Arten urzeitlicher Quastenflosser und Urknochenfischen bekannt. Bereits 1938 fand man ein Exemplar eines Quastenflossers also eines sogenannten lebenden Fossils im Indischen Ozean und konnte diesen genauer erforschen.

Der Lachs gehört zu den Knochenfischarten

Der Lachs gehört zu den Knochenfischarten

In direkter Linie sind Knochenfische mit Landwirbeltieren nur parallel verwandt, ebenso wie mit Lungenfischen. Eine genetische Übereinstimmung konnte nicht festgestellt werden.

Quastenflosser waren in der Urzeit in der Lage mit Ihren Flossen im sogenannten Kreuzgang auf dem Meeresboden, aber auch an Land, sich fortzubewegen. Dennoch fand die Entwicklung der Wirbeltiere wie der Dinosaurier parallel statt. Weitere Exemplare der als ausgestorben geltenden Knochenfische wurden 1997 vor einer indonesischen Insel gefunden.

Die heutigen Exemplare und der Lebensraum

Etwa 99% der heute lebenden Fische gehören der Unterklasse der Strahlenflosser an und somit zu den Knochenfischarten. Hier sind die Flossen mit Knochenstrahlen durchzogen. Muskelflosser sind ebenfalls eine Unterart der Strahlenflosser. Zu diesen gehören nur wenige überlebte Arten. Aber auch Lungenfische gehören der Unterart der Strahlenflosser an.

Unter anderem zählen zu dieser Unterart, den Strahlenflossern, auch Lachse, Heringe, Hechte oder Karpfen. Man unterteilt sie in vier Unterordnungen, wobei die Störe zur ältesten Schicht, den Knorpelgenoiden gehört.

Die mittlere Schicht bilden die Knochengenoiden,( der Bestand fehlt in Europa komplett). Die jüngste Schicht sind die sogenannten echten Knochenfische, zu denen fast alle heute lebenden Fische gehören.

Knochenfische leben wie gesagt überwiegend im Salzwasser, im Meer. Sie pflanzen sich überwiegend durch Eier und Befruchtung fort. Einige Arten werden innerlich befruchtet und es existieren auch lebend gebärende Arten in dieser Gattung.

Fleischflosser, welche nicht als Wirbeltiere an Land leben, zählt man ebenfalls zu den sogenannten Knochenfischen.